Bild-Erkältung

Abwehrkräfte

Was ist das Immunsystem?

Das Immunsystem bildet die Abwehr des menschlichen Körpers. Es schützt den Körper vor eindringenden Viren und Bakterien und somit vor Krankheiten. Um seine Abwehrkräfte richtig entfalten zu können, ist es wichtig, das Immunsystem stabil zu halten.

Das Immunsystem verfügt über unterschiedliche Zellen im gesamten Körper, deren Aufgabe die Bekämpfung von Eindringlingen und Erregern ist. Sie vernichten Viren und Bakterien und schützen so den gesunden Körper. Der Körper kann natürlich nicht alle Erreger kennen und bekämpfen. Um die eingedrungenen Fremdkörper wieder aus seinem System zu entfernen, reagiert der Körper durch entsprechende Symptome, wie sie von einer Erkältung bekannt sind. Husten, Schnupfen, Heiserkeit – all dies sind Bekämpfungsmaßnahmen des menschlichen Immunsystems. War der Körper einmal mit einem Erreger in Berührung, so bildet er in der Regel Antikörper. Dringen genau diese Viren oder Bakterien wieder in den Körper ein, so werden sie von passenden Antikörpern gebunden und können so einen Krankheitsausbruch verhindern.

 

Stärkung der Abwehrkräfte

Vermeiden Sie zur Unterstützung Ihres Körpers daher unnötige Belastungen. Stress und Schlafmangel schwächen das Immunsystem und machen es anfälliger für Krankheitserreger. Eine ausgewogene Ernährung mit vielen Vitaminen und Ballaststoffen sowie viel Flüssigkeit halten die Abwehr im Gleichgewicht. Viel Obst und Gemüse hilft dabei, den Vitaminhaushalt im Gleichgewicht zu halten. Daneben ist wichtig, sich ausreichend zu bewegen. Besonders Ausdauersport ist wichtig, um Eindringlinge bekämpfen und fernhalten zu können. Eine Stärkung für die Abwehr des Körpers ist auch der Wechsel zwischen den Temperaturen. Wechselduschen, Saunagänge oder ein Spaziergang an der frischen Luft stimulieren die Abwehrkräfte und stärken sie.

 

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Kälte = Erkältung?

Jeden kann es treffen, und zwar jederzeit. Aber grippale Infekte und Erkältungen sind vor allen in der nasskalten Jahreszeit an der Tagesordnung. Das hat nur indirekt mit der kühlen Witterung zu tun. Der Grund besteht eher darin, dass sich die Menschen im Herbst und Winter weniger an der frischen Luft und mehr in geschlossenen Räumen aufhalten – als Folge ist die Virenkonzentration und damit auch die Ansteckungsgefahr erhöht. Heizungsluft trocknet zudem die Schleimhäute aus und setzt ihre Abwehrkräfte herab.

Auch eine unausgewogene Ernährung wirkt sich negativ auf die Abwehrkräfte aus, ebenso wie Stress, Schlafmangel oder Rauchen. Kälte, Zugluft oder eine plötzliche Abkühlung des Körpers allein macht jedenfalls noch keine Erkältung. Nur wer sich tatsächlich Erkältungsviren eingefangen hat kann auch erkranken. Ein Weltumsegler, der monatelang keine anderen Menschen zu Gesicht bekommt, wird sich – kalte Witterung hin oder her – nicht erkälten.

 

Ein grippaler Infekt? Oder doch eine echte Grippe?

Im allgemeinen Sprachgebrauch werden die Begriffe „Grippe“, grippaler Infekt“ und „Erkältung“ oft gleichgesetzt. Das ist aber nicht richtig. Im Gegensatz zur Erkältung oder zum grippalen Infekt ist eine Grippe eine sehr schwere Erkrankung!

  • Eine Erkältung oder ein grippaler Infekt entwickelt sich meist langsam. Auftreten können Schnupfen, Husten, Hals-, Kopf- und Gliederschmerzen. Man fühlt sich müde, abgeschlagen und schlapp. Nach etwa einer Woche klingt eine solche Erkrankung normalerweise wieder ab.
  • Eine Grippe dagegen beginnt plötzlich mit hohem Fieber bis 41° C und einem sehr starken Krankheitsgefühl. Die zuvor beschriebenen Symptome treten auch bei einer Grippe auf, sind aber wesentlich schwerer. Eine Grippe kann durchaus gefährlich sein – vor allem für alte Leute, kleine Kinder und Menschen mit geschwächtem Immunsystem. Suchen Sie also bitte in jedem Fall Ihren Hausarzt auf!